Rezension - "Götterfunke - Liebe mich nicht" von Marah Woolf


Götterfunke ist bei dem Dressler Verlag - Verlagsgruppe Oetinger als Hardcover und als Ebook erschienen.
Der veredelte Schutzumschlag hat es mir direkt angetan, deswegen musste ich mir dieses Buch als Hardcover, anstatt als E-Book, kaufen.

Normalerweise finde ich es nicht ansprechend, wenn man auf dem Cover das Gesicht einer Person genau erkennen kann. Die Frau auf dem Cover ist jedoch in meinen Augen sehr Ausdrucksstark und nimmt ihm daher nicht die Schönheit.

Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys.
Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus.
Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein.
Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?

Anfangs ist es mir schwer gefallen, mich in die Geschichte einzufinden, da sie dieses Mal langsamer ins Rollen gekommen ist als bei den anderen Büchern, die ich bisher von der Autorin gelesen habe.
Ich bin aufgrund des Klappentextes davon ausgegangen, dass es sich nur um das Spiel um Caydens Unsterblichkeit dreht, da hatte ich jedoch zum Glück weit gefehlt.
Marah Woolf hat eine sehr komplexe Mischung aus wahrer griechischer Mythologie und ihren eigenen Vorstellungen erschaffen, was ihr wirklich wunderbar gelungen ist!

Jess ist eine liebenswerte Hauptprotagonistin, die ich durch ihre zurückhaltende, aber trotzdem oft mutige Art schnell in mein Herz geschlossen habe.
Auch dieses Mal ist es Marah Woolf wieder gelungen, tolle und glaubwürdige Nebenprotagoisten zu erschaffen, die viel Spannung mit in die Geschichte bringen und sie authentisch machen.

Obwohl ich als Leser ja von dem Spiel wusste, dass Cayden spielt war mir sein Verhalten trotzdem sehr suspekt, da ich ja hauptsächlich aus der Sicht von Jess lese. Diese war von Caydens Verhalten verständlicherweise vollkommen verwirrt.  Deswegen war er mir anfänglich nicht sonderlich sympathisch und ich habe mich eher in Apoll verliebt.
Als Cayden sich Jess dann doch öffnet, war ich voll dabei und konnte ihn auch in mein Leserherz schließen. Umso größer war aber letztendlich der Herzschmerz, ich habe wirklich sehr mit Jess zusammen gelitten.
Sie tat mir von Herzen leid und ich hatte das Bedürfnis für sie da sein zu wollen.
Marah Woolf hat durch „Die Aufzeichnungen des Hermes“ aber auch ein bisschen Witz mit in die Geschichte eingebracht, was mir gut gefallen hat.

Ich erwarte mit ganz großer Vorfreude den nächsten Band von Götterfunke, der den Titel "Hasse mich nicht" zu Recht trägt. Ich freue mich darauf, Jess bald wieder begleiten zu dürfen und bin gespannt, wo die Göttergeschichte hinführt.

Ich würde gerne noch so viel mehr über diese Geschichte erzählen, aber ihr sollt es doch lieber selber rausfinden.
Also viel Spaß beim Lesen! Eure Jasmine

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