Zwei Blogger, zwei Meinungen - "Der letzte erste Blick" von Bianca Iosivoni

Und schon wieder konnte mich Svenja dazu ermutigen, einem Buch aus dem YA Genre eine Chance zu geben. Anfänglich war ich sehr skeptisch. Das Cover hat mich nicht wirklich angesprochen und auch der Klappentext klang eher nach einer Geschichte von vielen. Aber ich wurde überrascht!
Im nachstehenden Link könnt ihr euch erst noch mal Svenjas Meinung zu dem Buch durchlesen. Dafür einfach HIER klicken!

❤ Cover & Aufbau
Das Schwarz-Weiß Cover mit den eher kühlen Farbkreisen am unteren Bildrand konnte mich zuerst nicht von sich überzeugen. Im Gegensatz zu Svenja, fand ich es auf den ersten Blick überhaupt nicht einladend, was an den kühlen Farben, aber auch an dem für mich eher traurig wirkendem Blick von der jungen Frau lag. Nachdem ich die Geschichte nun kenne, finde ich das Cover aber passend. In dem Mädchen auf dem Cover erkenne ich Emery wieder und auch ihr Leben war eher schwarz-weiß, bis sie Dylan und seine Freunde kennengelernt hat. 
Am Aufbau hat mir die Playlist am Anfang sehr gefallen, denn für mich vermittelt sie die Grundstimmung der Geschichte. 
Die Geschichte wird aus der Sicht von Emery und Dylan erzählt und hier kann ich mich Svenjas Meinung nur anschließen, auch mir hat dieser Aufbau sehr gut gefallen. Beide Perspektiven zu kennen gibt einem selbst eine ganz andere Sicht auf die Geschichte. 

❤ Protagonisten 
Untypisch für mich wurde ich mit Emery erst langsam warm, wohingegen mich Dylan und seine Freunde sofort für sich eingenommen haben. Aber Emery ist anfänglich einfach so verschlossen und auch aggressiv, dass es für mich schwer war, mich in sie hineinzuversetzen. Erst nach und nach kann auch der Leser hinter ihre Fassade blicken und lernt sie zu verstehen. 
Von Dylan bin ich restlos begeistert! Endlich mal kein Bad Boy und zwar wirklich absolut überhaupt kein Fitzelchen Bad Boy. Er ist lustig und frech, aber das nicht auf eine abwertende Weise.

❤ Meine abschließende Meinung
Dieses Buch zeigt mal wieder, dass man sich nicht nur auf den Klappentext stützen sollte. Denn dieser Klappentext hat mich überhaupt nicht angesprochen. Bücher mit den Schlagwörtern wie - Neuanfang und zerbrechliches Herz - kommen mir eigentlich nicht ins Regal. Aber ich wurde von der Story überrascht, denn ja es ist ein Neuanfang, aber dieses Mal hat er tatsächlich einen für mich nachvollziehbaren Grund. Die Autorin geht auf diesen Grund auch ein und er ist wichtig für die Geschichte, aber sie bauscht ihn nicht zu einem übergroßen Drama auf, welches die Liebesgeschichte in den Hintergrund stellt. Emery hat auch ein gebrochenes Herz, aber in einem ganz anderen Bezug als ich anfänglich durch den Klappentext geschlossen habe. 
Zudem spart sich die Autorin lange Vorreden und startet mittem im Geschehen, was mir den Einsteig in die Geschichte leicht gemacht hat. Die Geschichte thematisiert zwar ernste Themen, bringt einen aber auch zum lachen und löst ein ganzes Feuerwerk an Bauchkribbeln aus. 
Insgesamt eine gelungene Geschichte und ich freue mich schon sehr darauf den zweiten Teil zu lesen, in dem es um Elle und ihren eigentlich "besten Freund" Luke gehen wird. 

Ich wünsche euch viele schöne Lesestunden! - Eure Jasmine :)

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